Eine Geschichte von Hingabe und Wachstum
Inmitten des hektischen Trubels Seouls findet sich ein Ort der Ruhe. Kim Keum Hee lebt mit über siebzig Zimmerpflanzen in einer kleinen Wohnung. Scheint das Leben überwältigend, sind es ihre Pflanzen, die ihr Halt geben. Wenn sie sieht, wie die zarten Blätter ihrer Acacia dealbata endlich blühen oder wie sich an ihrem sterbenden Geisterkaktus neue Wurzeln bilden, schöpft sie Hoffnung. Im Wechsel der Jahreszeiten lässt uns die Schriftstellerin an ihren Beobachtungen teilhaben, daran, wie ihre Pflanzen kämpfen und gedeihen. Sie sieht in ihnen den Rhythmus des Lebens und erkennt die Natur als Spiegel ihrer eigenen inneren Prozesse. Dieses Buch ist eine lebensbejahende und persönliche Erkundung über Wachstum und Veränderung, Festhalten und Loslassen.
»Pflanzen haben mich gelehrt, dass das, was man Wachstum nennt und was alle Lebewesen auf ihre eigene Weise tun, ein rücksichtsloses (und manchmal unwillkommenes) Abenteuer ist. Ein Zweig kann brechen und von Blattläusen befallen werden. Doch gleichzeitig sprießen neue Blätter aus ihm und er wächst weiter. So strahlt Energie des Wachstums – kühn und doch schüchtern – in jeder Situation bis zum bitteren Ende.« Aus dem Inhalt
Eigenschaften